MOBILITÄT

Die Mobilität – hauptsächlich ermöglicht durch das Auto – hat unser Leben bereichert - wir haben viele Freiheiten gewonnen, Freizügigkeit bei der Wahl des Wohnortes, der Wahl des Arbeitsplatzes, beim Reisen. Ein preiswerteres, besseres und umfangreicheres Warenangebot ist eine weitere Folge.

Schließlich: Je höher die Mobilität eines Landes, desto höher der Wohlstand!
Jedoch: Auch die Mobilität schafft neben ihren vielen Vorteilen Probleme: Emissionen, Lärm, Ressourcenverbrauch.

Richtig ist, dass die Anzahl der Autos kontinuierlich wächst. Richtig ist ebenso, dass jedes Fahrzeug Emissionen produziert: Stickstoffoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Partikel, Kohlendioxid, etc.

Falsch ist der Schluss, dass mehr Autos mehr Emissionen produzieren. Seit Anfang der Neunziger stoßen immer mehr Autos immer weniger Emissionen aus. Diese positive Trendwende entstand im Wechselspiel von internationalen Abgasgesetzen einerseits und andererseits der Entwicklung einer effizienten Technologie zur Abgasreinigung, die von der Autoindustrie mit riesigem Aufwand vorangetrieben wurde und weiterhin wird.

Die nachfolgenden Seiten informieren Sie über die Zusammenhänge.


"Neue Autos helfen der Umwelt"

Immer wieder wird die Frage diskutiert, ob und in welchem Ausmaß durch Erneuerung der Fahrzeugflotte gesundheitsschädliche Emissionen vermindert werden können.
Die Antwort ist grundsätzlich JA:
Wenn ein Euro2*)-PKW durch einen Euro4*)-PKW ersetzt wird, beträgt die Emissionsminderung durchschnittlich zwischen 40% und 90% je nach Emissionsart. Selbst das Ersetzen eines Euro3*)-PKW durch einen Euro4*)-PKW bringt noch immer eine Emissionsminderung von durchschnittlich 10% bis 30% je nach Emissionsart.
Auch hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs und der damit direkt zusammenhängenden Kohlendioxid - CO2 - Emissionen bringt ein neues Auto der gleichen Gewichtsklasse Vorteile.
Weiterhin wird oft diskutiert, ob die Emissionen von Oldtimern beträchtlich sind oder ob sie nur einen geringfügigen Anteil der Gesamtemissionen ausmachen. Eine Antwort auf diese Frage gibt Abschnitt 4 dieser vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (www.oevk.at) herausgegebenen, kostenlos erhältlichen Publikation.